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Google Tasks vs TickTick: Welche Aufgabenverwaltung ist 2026 die richtige?

TasksBoard Team
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Google Tasks vs TickTick: Welche Aufgabenverwaltung ist 2026 die richtige?

Google Tasks und TickTick sind zwei der beliebtesten kostenlosen Aufgabenmanager. Während Google Tasks direkt in Gmail integriert ist und keine Einrichtung erfordert, punktet TickTick mit einem Pomodoro-Timer, Gewohnheitstracker, Kalenderansicht und Prioritätsstufen.

Beide Apps lösen das gleiche Grundproblem: Sie helfen dir, den Überblick über deine Aufgaben zu behalten. Die Unterschiede zeigen sich in der Tiefe der Funktionen, der Flexibilität und der Einbindung in dein digitales Ökosystem.

Dieser Guide vergleicht Google Tasks vs TickTick in allen relevanten Kategorien, damit du 2026 die richtige Wahl für deinen Workflow triffst.


Google Tasks vs TickTick auf einen Blick

FeatureGoogle TasksTickTick
PreisKostenlosKostenlos (limitiert) / Premium ~2,79€/Monat
PlattformenWeb, iOS, AndroidWeb, iOS, Android, Windows, Mac
Gmail-IntegrationNative SidebarKeine native Integration
Google Kalender-SyncAutomatisch (live)Manuell (nur iCal-Feed)
Wiederkehrende AufgabenEinfachFlexible Muster
UnteraufgabenEine EbeneMehrere Ebenen
PrioritätsstufenNeinJa (4 Stufen)
Natürliche SpracheingabeNeinJa
Kanban-AnsichtNeinJa (nur Premium)
Pomodoro-TimerNeinJa
GewohnheitstrackerNeinJa
ZusammenarbeitKein TeilenGeteilte Aufgaben (Premium)
Offline-ZugriffEingeschränktJa

Beide Apps verfolgen das gleiche Ziel: Aufgaben aus dem Kopf in ein System zu bringen. Sie unterscheiden sich in Funktionsumfang, Preis und wie gut sie in deinen Workflow passen.


Google Tasks: Kostenlos und nahtlos für Gmail-Nutzer

Google Tasks ist direkt in Gmail, Google Kalender, Google Docs und Google Chat als Sidebar integriert. Keine Anmeldung, kein neuer Account, keine Konfiguration. Mit einem Google-Account hast du es sofort zur Hand.

Die App ist bewusst minimalistisch. Du erhältst Aufgabenlisten, Aufgaben, eine Ebene von Unteraufgaben, Fälligkeitsdaten und Notizen. Das war’s.

Diese Einfachheit ist gleichzeitig Stärke und Schwäche. Eine Aufgabe aus Gmail hinzuzufügen dauert zwei Klicks. Fälligkeitsdaten erscheinen automatisch in deinem Google Kalender. Die Mobile App ist schnell und übersichtlich.

Probleme tauchen auf, wenn deine Arbeit komplexer wird. Es gibt keine Prioritätsstufen zur Sortierung nach Dringlichkeit. Keine Filter für übergreifende Aufgabenansichten. Benachrichtigungen erfordern Umwege über Google Kalender. Und falls du eine Aufgabenliste teilen möchtest, bietet Google Tasks keine native Möglichkeit.

Für Google Workspace-Teams, die visuelle Boards und Zusammenarbeit benötigen, gibt es eine praktische Lösung: TasksBoard fügt Kanban-Boards und Echtzeit-Teamfunktionen zu Google Tasks hinzu. Deine Daten bleiben in Google Tasks (und synchronisieren mit Gmail und Kalender), während TasksBoard die Workflow-Ebene bietet, die Google Tasks fehlt.


TickTick: Funktionsreich für Power-User

TickTick ist das Gegenteil von minimalistisch. Es bietet Kalenderansichten, Pomodoro-Timer, Gewohnheitstracker, vier Prioritätsstufen, natürliche Spracheingabe für Datum, Tags, Filter und Kanban-Boards.

Die kostenlose Version ist großzügig, aber begrenzt: Neun Listen und 99 Aufgaben pro Liste. Premium schaltet Kalender-Overlay, unbegrenzte Filter, individuelle Smart-Listen und Erinnerungen mit eigenen Sounds frei.

TickTick läuft auf allen großen Plattformen inklusive Windows und Mac als native Apps – etwas, das Google Tasks nicht bietet. Die Synchronisation zwischen Geräten ist schnell und zuverlässig.

Der Preis ist die Lernkurve. TickTick belohnt Nutzer, die Zeit in Smart-Listen, Filter und Tags investieren. Wer einfach nur Aufgaben notieren möchte, fühlt sich schnell überfordert.

Das größte Manko für Google Workspace-Nutzer: TickTick verbindet sich nicht in Echtzeit mit Gmail oder Google Kalender. Aufgaben mit Fälligkeitsdatum erscheinen nicht automatisch im Kalender. Eine Gmail-Nachricht lässt sich nicht per Klick in eine Aufgabe umwandeln. Für alle, die mit Google Apps arbeiten, ist das ein entscheidender Nachteil.


Feature-Vergleich: Die Stärken der Apps

Preis

Google Tasks ist komplett kostenlos ohne Abstufungen oder Upselling.

TickTick Free deckt die meisten Grundbedürfnisse ab. TickTick Premium kostet etwa 2,79€ pro Monat (jährliche Abrechnung) und schaltet die wichtigsten Power-User-Features frei: Kalenderansicht, Filter und zusätzliche Erinnerungen.

Sieger: Google Tasks beim Preis. TickTick Premium beim Funktionsumfang pro Euro.

Google Workspace-Integration

Hier zieht Google Tasks klar davon für alle im Google-Ökosystem.

Aufgaben mit Fälligkeitsdatum erscheinen automatisch im Google Kalender. Eine Aufgabe aus Gmail ist in allen Google-Apps mit Tasks-Sidebar sichtbar. Die Verbindung ist live und benötigt keine Einrichtung.

TickTick kann einen iCal-Feed exportieren, den du in Google Kalender abonnierst. Das zeigt deine Aufgaben im Kalender an – allerdings nur lesbar und nicht in Echtzeit. Für Google Workspace-Teams ist das ein entscheidender Nachteil.

Sieger: Google Tasks.

Mobile Erfahrung

Beide Apps haben solide iOS- und Android-Apps. TickTick ist etwas ausgereifter mit Widgets, intelligenter Datumseingabe, Wischgesten und Tagesüberblick. Google Tasks ist schlanker, aber bietet weniger Optionen.

Sieger: TickTick.

Benachrichtigungen und Erinnerungen

TickTick erlaubt Push-Benachrichtigungen direkt an Aufgaben. Mehrere Erinnerungen pro Aufgabe sind möglich, Premium fügt standortbasierte Alarme hinzu.

Google Tasks sendet keine Push-Benachrichtigungen für Fälligkeitsdaten. Dafür musst du einen Erinnerungstermin im Google Kalender setzen. Es funktioniert, ist aber ein zusätzlicher Schritt.

Sieger: TickTick.

Zusammenarbeit

Keine der Apps ist für Teams optimiert. Google Tasks hat keine Sharing-Funktionen. TickTick erlaubt Aufgaben-Teilen im Premium-Tarif, aber alle Teammitglieder benötigen TickTick-Accounts.

Falls geteilte Aufgabenlisten wichtig sind, sind beide Apps nur mit Umwegen geeignet.

Sieger: Unentschieden.

Google Tasks vs TickTick: Schnellurteil
Google Tasks gewinnt bei
  • Gmail- und Kalender-Sync (automatisch)
  • Keine Einrichtung, keine Kosten
  • Nahtlose Google Workspace-Integration
TickTick gewinnt bei
  • Push-Benachrichtigungen für Aufgaben
  • Prioritäten und Filter
  • Native Windows- und Mac-Apps

Für wen eignet sich Google Tasks?

Google Tasks ist die richtige Wahl, wenn du täglich mit Gmail arbeitest und keine Hürden möchtest.

Falls dein Arbeitstag in Gmail und Google Kalender stattfindet, ist Google Tasks bereits in deiner Sidebar. Kein Import, keine Datenmigration, kein neues Abo. Eine Aufgabe aus einer Gmail-Nachricht zu erstellen, die dann im Kalender erscheint – das kann TickTick nicht so einfach nachbilden.

Google Tasks passt auch zu dir, wenn du Minimalismus bevorzugst. Keine Features zum Konfigurieren, keine Smart-Listen zum Pflegen, keine Tags zum Anlegen. Du öffnest die App, schreibst eine Aufgabe und schließt sie wieder.

Die Grenze zeigt sich bei Teams oder komplexen Projekten. Geteilte Listen, Aufgaben-Zuweisungen oder Kanban-Boards bietet die native App nicht.

Hier schließt TasksBoard die Lücke. Es fügt Kanban-Boards, Echtzeit-Teamfunktionen und kollaborative Boards zu Google Tasks hinzu. Deine Aufgaben bleiben in Google Tasks und synchronisieren mit Gmail und Kalender. TasksBoard liefert die visuelle Workflow-Ebene, die TickTick für Teams attraktiv macht – ohne das Google-Ökosystem zu verlassen.

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Für wen eignet sich TickTick?

TickTick ist die richtige Wahl für Power-User, die ein eigenständiges Produktivitätssystem unabhängig von einem Ökosystem suchen.

Falls du mit Windows, Mac, iOS und Android arbeitest, bieten TickTicks native Apps eine konsistente Erfahrung, die Google Tasks nicht leisten kann. Push-Benachrichtigungen, Prioritätsstufen und natürliche Spracheingabe für Datum liefert TickTick out-of-the-box.

Pomodoro-Timer und Gewohnheitstracker sind echte Alleinstellungsmerkmale. Kein anderer großer Aufgabenmanager kombiniert beide zu diesem Preis.

TickTick eignet sich auch, wenn du Beruf und Privatleben in einer App verwalten möchtest. Mit Tags und Smart-Listen organisierst du Aufgaben, die Kalenderansicht zeigt alle Fälligkeiten auf einen Blick.

Der Preis ist der Kompromiss: Premium ist für die wichtigsten Features nötig. Und die fehlende Google-Integration macht TickTick für Google Workspace-Nutzer zu einem Nebentool statt dem Workflow-Zentrum.


Google Tasks vs TickTick: Wechselkosten

Der Wechsel zwischen den Apps ist in beide Richtungen aufwändig.

Von TickTick zu Google Tasks: TickTick erlaubt CSV- und iCal-Export, aber Google Tasks hat keine Import-Funktion. Du musst wichtige Listen manuell neu anlegen. Bei einigen aktiven Projekten dauert das unter einer Stunde.

Von Google Tasks zu TickTick: TickTick kann nicht direkt aus Google Tasks importieren. Der Workaround ist der Export über Google Takeout (als JSON) und manuelle Übertragung aktiver Aufgaben. Erledigte Aufgaben lohnt sich selten zu migrieren.

Falls du unschlüssig bist, teste TickTick zwei Wochen im echten Workflow. Die Feature-Liste klingt beeindruckend – entscheidend ist, ob du sie regelmäßig nutzt.

Bevor du wechselst

Falls du Google Workspace nutzt und Kanban-Boards oder Teamfunktionen von TickTick brauchst, erweitere Google Tasks statt es zu ersetzen.

Tools wie TasksBoard fügen diese Features zu Google Tasks hinzu. Du erhältst Kanban-Ansicht und Team-Boards ohne Aufgaben-Migration. Mehr in unserem Guide zu Google Tasks Kanban-Boards.


Häufige Fragen

Ist TickTick besser als Google Tasks?
Kommt drauf an. TickTick hat mehr Features wie Prioritätsstufen, Pomodoro-Timer und Desktop-Apps. Google Tasks ist besser, wenn du in Gmail und Google Kalender arbeitest, weil Aufgaben automatisch im Kalender erscheinen. Für Google Workspace-Teams ist Google Tasks mit Tools wie TasksBoard oft die praktischere Wahl.
Synchronisiert TickTick mit Google Kalender?
TickTick kann einen iCal-Feed exportieren, den du in Google Kalender abonnierst. Das zeigt deine Aufgaben im Kalender an – allerdings nur lesbar und nicht in Echtzeit. Google Tasks synchronisiert automatisch und bidirektional mit Google Kalender.
Kann ich von TickTick zu Google Tasks wechseln?
Es gibt keinen Ein-Klick-Import. Du kannst TickTick-Aufgaben als CSV oder iCal exportieren, aber Google Tasks hat keine Import-Funktion. Der praktischste Weg ist die manuelle Übertragung wichtiger Listen – das dauert meist unter einer Stunde.
Was hat TickTick, was Google Tasks nicht hat?
TickTick bietet Prioritätsstufen, natürliche Spracheingabe, Pomodoro-Timer, Gewohnheitstracker, mehrfache Unteraufgaben, Kalender-Overlay, standortbasierte Erinnerungen, Tags und native Desktop-Apps. Google Tasks führt nur bei der nahtlosen Google-Integration.
Ist Google Tasks kostenlos im Vergleich zu TickTick?
Google Tasks ist komplett kostenlos. TickTick hat eine kostenlose Basisversion, aber die wichtigsten Features benötigen ein Premium-Abo für etwa 2,79€ pro Monat (jährliche Zahlung).

Fazit

Google Tasks und TickTick richten sich an unterschiedliche Nutzer – die richtige Wahl hängt von deinem Workflow ab.

Wähle Google Tasks, wenn du täglich mit Gmail arbeitest, unkompliziert Aufgaben erfassen möchtest und kein weiteres Abo brauchst. Aufgaben synchronisieren automatisch mit dem Kalender und sind kostenlos.

Wähle TickTick, wenn du Prioritätsstufen, Pomodoro-Timer, Desktop-Apps und Push-Benachrichtigungen benötigst. TickTick Premium lohnt sich für Power-User, die viel Zeit im Aufgabenmanager verbringen.

Probiere TasksBoard, wenn du Google Tasks mit Kanban-Boards und Teamfunktionen erweitern möchtest. Es hält deine Daten im Google-Ökosystem und fügt die visuellen Features hinzu, die TickTick attraktiv machen. Mehr dazu in unserem Guide zu Google Tasks Alternativen oder wie du Google Tasks im Team nutzt.

TasksBoard ist kostenlos starten – ohne eine einzige Aufgabe aus Google Tasks zu verschieben.

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