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Google Tasks vs Todoist: Welche Aufgabenverwaltung ist 2026 die richtige?

TasksBoard Team
TasksBoard Team
Google Tasks vs Todoist: Welche Aufgabenverwaltung ist 2026 die richtige?

Google Tasks und Todoist gehören zu den beliebtesten Aufgabenverwaltungs-Tools. Das eine ist kostenlos und fest in die Google-Welt integriert. Das andere ist eine funktionsreiche Standalone-App, die von Millionen Profis und Studierenden genutzt wird.

Wenn du bereits täglich in Gmail und Google Calendar arbeitest, findest du Google Tasks direkt in deiner Sidebar. Wer Prioritätsstufen, Filter und eine ausgefeilte Mobile-Experience sucht, wird bei Todoist fündig.

Dieser Guide vergleicht Google Tasks vs Todoist in allen relevanten Kategorien, damit du 2026 die richtige Wahl für deinen Workflow triffst.


Google Tasks vs Todoist im Überblick

FeatureGoogle TasksTodoist
PreisKostenlosKostenlos (limitiert) / Pro 4€/Monat
PlattformenWeb, iOS, AndroidWeb, iOS, Android, Windows, Mac
Gmail-IntegrationNative SidebarPer Erweiterung
Google Calendar-SyncAutomatischBegrenzt (via iCal-Export)
Wiederkehrende AufgabenJaJa (flexibler)
UnteraufgabenEine EbeneMehrere Ebenen
PrioritätsstufenNeinJa (4 Stufen)
Labels / TagsNeinJa (Labels, Filter)
ErinnerungenÜber CalendarPush-Benachrichtigungen
KollaborationKein TeilenGemeinsame Projekte (Pro)
Kanban-AnsichtNeinJa (Board-Ansicht in Pro)
Offline-ZugriffBegrenztJa
APIJaJa

Beide Apps lösen das gleiche Grundproblem: Aufgaben verwalten. Die Unterschiede zeigen sich in Tiefe, Flexibilität und Ökosystem-Anbindung.


Google Tasks: Kostenlos, minimalistisch, für Google-Nutzer

Google Tasks ist bewusst simpel gehalten. Du erhältst Listen, Aufgaben, Unteraufgaben (eine Ebene), Fälligkeitstermine und Notizen. Mehr nicht. Kein Schnickschnack, keine Preisstufen, keine Einarbeitung.

Der größte Vorteil ist die tiefe Google Workspace-Integration. Aufgaben mit Fälligkeit erscheinen automatisch in Google Calendar. Per Klick kannst du aus jeder Gmail-Nachricht eine Aufgabe erstellen. Die Google Tasks-Sidebar ist in Gmail, Google Calendar, Google Docs und anderen Workspace-Apps verfügbar. Für Google-Nutzer ist die Einrichtung sofort erledigt.

Google Tasks: Sofort startklar
Kostenlos für jedes Google-Konto
Fälligkeiten erscheinen automatisch in Google Calendar
Aufgaben direkt aus Gmail erstellen
In der Sidebar aller Google-Apps verfügbar

Der Nachteil ist offensichtlich: Google Tasks ist bewusst minimalistisch. Es gibt keine Prioritätslabels, keine zeitbasierten Erinnerungen, keine Dateianhänge, keine geteilten Listen und keine Kanban-Ansicht. Für persönliche Aufgabenlisten im Google-Ökosystem reicht es aus. Für Projektarbeit oder Teamkoordination stößt es schnell an Grenzen.


Todoist: Mehr Funktionen, mehr Struktur

Todoist ist ein spezialisierter Task-Manager des Remote-Unternehmens Doist. Seit 2007 hat es ein umfangreiches Feature-Set aufgebaut, das weit über einfache To-do-Listen hinausgeht.

Die kostenlose Version ist durchaus nutzbar: Unbegrenzte Aufgaben, 5 Projekte und grundlegende Wiederholungen. Der Pro-Plan (4€/Monat bei Jahresabos) schaltet Erinnerungen, Labels, Filter und Calendar-Sync frei.

Was Todoist auszeichnet:

  • Natürliche Spracheingabe. “Jeden Montag um 9 Uhr” wird automatisch als wiederkehrende Aufgabe erkannt. Google Tasks erfordert manuelle Datumswahl.
  • Prioritätsstufen. Aufgaben als P1, P2, P3 oder P4 markieren. Allein dieses Feature ist für Vielbeschäftigte entscheidend.
  • Filter und Labels. Individuelle Ansichten wie “Alle P1-Aufgaben dieser Woche” oder “Alles mit @kunde”.
  • Mehrere Unteraufgaben-Ebenen. Komplexe Projekte tief verschachteln.
  • Board-Ansicht. Kanban-Spalten im Pro-Plan für visuelles Projektmanagement.
  • Todoist Karma. Produktivitäts-Score, der Gamification-Elemente einbringt.

Todoist läuft auf allen Plattformen stabil. Native Desktop-Apps für Windows und Mac sind verfügbar. Offline-Zugriff ist integriert. Die Mobile-Apps sind ausgereift.

Der Preis ist Komplexität und Kosten. Todoists beste Features sind hinter der Bezahlschranke. Und wer Google Calendar als Hauptkalender nutzt, benötigt für den Sync zusätzliche Schritte (iCal-Feed oder Tools wie Zapier).


Feature-Vergleich im Detail

Wiederkehrende Aufgaben

Beide Apps unterstützen Wiederholungen, aber Todoist ist flexibler. Formulierungen wie “jeden zweiten Dienstag” oder “am letzten Tag des Monats” werden korrekt erkannt. Google Tasks bietet tägliche, wöchentliche, monatliche und jährliche Wiederholungen. Für Standardbedarf reicht Google Tasks, komplexe Rhythmen meistert Todoist besser.

Unsere Anleitung zu wiederkehrenden Aufgaben in Google Tasks zeigt Schritt-für-Schritt-Einstellungen.

Erinnerungen und Benachrichtigungen

Hier zeigt Google Tasks Schwächen. Es sendet keine Push-Benachrichtigungen für fällige Aufgaben. Stattdessen erscheinen diese im Google Calendar, der dann Benachrichtigungen verwaltet. Wer direkte Erinnerungen aus der Task-App erwartet, wird enttäuscht.

Todoist sendet Push-Benachrichtigungen auf allen Geräten, mit zeitbasierten Alarms im Pro-Plan. Für Nutzer, die auf Erinnerungen angewiesen sind, ist Todoist die zuverlässigere Wahl.

Teamarbeit

Google Tasks bietet kein natives Teilen. Listen lassen sich ohne Drittanbieter-Tools nicht gemeinsam nutzen. Todoist ermöglicht geteilte Projekte im Pro-Plan mit Aufgabenverteilung und Kommentaren.

Keine der Apps ist ein vollwertiges Team-Tool. Google Workspace-Nutzer können TasksBoard nutzen, um Kanban-Boards und Echtzeit-Kollaboration zu Google Tasks hinzuzufügen – ohne Datenmigration.

Integrationen

Google Tasks hat eine öffentliche API und ist nativ mit Google-Apps verbunden. Todoist integriert über 80 Tools inklusive Slack, GitHub, Google Calendar (via iCal) und Zapier.

Wer auf Drittanbieter-Integrationen angewiesen ist (z.B. Tasks mit Slack-Nachrichten oder GitHub-Issues verknüpfen will), findet bei Todoist mehr Optionen. Im Google-Ökosystem ist Google Tasks bereits optimal eingebunden.


Wann Google Tasks die bessere Wahl ist

Google Tasks passt, wenn du:

  • Bereits täglich Gmail, Google Calendar und Workspace-Apps nutzt
  • Aufgaben automatisch im Calendar sehen möchtest – ohne Setup
  • Häufig Emails in Aufgaben umwandelst
  • Ein simples, intuitives Tool bevorzugst
  • Google Tasks mit TasksBoard für Kanban oder Teamsharing erweitern willst

Google Tasks ist ungeeignet, wenn du:

  • Zeitbasierte Push-Erinnerungen direkt aus der App brauchst
  • Komplexe Projekte mit mehreren Unteraufgaben-Ebenen verwaltest
  • Mit Nicht-Google-Nutzern zusammenarbeitest
  • Prioritätsstufen und individuelle Ansichten benötigst

Wann Todoist überzeugt

Todoist ist ideal, wenn du:

  • Prioritätslabels, Filter und leistungsstarke Ansichten willst
  • Erinnerungen direkt aus der App benötigst
  • Mehrere Projekte mit verschachtelten Unteraufgaben hast
  • Eine native Desktop-App mit Offline-Zugriff bevorzugst
  • Tools außerhalb von Google (Slack, GitHub, Notion) nutzt und Tasks verbinden willst

Todoist ist weniger geeignet, wenn du:

  • Voll im Google-Ökosystem arbeitest und Tasks in der Calendar-Sidebar brauchst
  • Kosten sparen möchtest (wichtige Features sind kostenpflichtig)
  • Eine nahtlose Gmail-Integration bevorzugst
Google Tasks oder Todoist?

Google Workspace-Nutzer

Gmail, Calendar, Drive. Google Tasks ist direkt in der Sidebar. Aufgaben im Calendar. Kostenlos, sofort startklar.

Power-User oder Nicht-Google-Nutzer

Todoists Prioritäten, Filter, Push-Erinnerungen und 80+ Integrationen machen es zum stärkeren Standalone-Tool.


Google Tasks mit Zusatzfunktionen aufwerten

Ein häufiger Kritikpunkt an Google Tasks ist das Fehlen von Kollaborations- und Visualisierungs-Tools. Die gute Nachricht: Du musst dich nicht zwischen Google-Ökosystem und leistungsfähigen Features entscheiden.

TasksBoard ist ein Kanban-Board für Google Tasks. Es zeigt bestehende Listen als vollwertiges Board mit drag-and-drop-Spalten, Labels und Echtzeit-Teamsharing. Die Aufgaben bleiben in Google Tasks (und erscheinen weiter in Gmail/Calendar). TasksBoard fügt die Planungsebene hinzu.

Das bietet dir:

  1. Ein vollwertiges Kanban-Board für alle Google Tasks-Listen
  2. Echtzeit-Kollaboration mit Teamkollegen
  3. Task-Labels zur visuellen Organisation
  4. Eine Desktop-optimierte Vollbildansicht für konzentriertes Arbeiten
  5. Alle Google Tasks-Integrationen (Gmail, Calendar) bleiben erhalten

Für Google Workspace-Teams, die Todoist-Funktionen ohne Migration wollen, ist das die praktikable Lösung.

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Häufige Fragen

Ist Google Tasks komplett kostenlos im Vergleich zu Todoist?
Ja. Google Tasks ist 100% kostenlos für jedes Google-Konto, ohne Premium-Version. Todoist hat einen nutzbaren Free-Tarif (5 Projekte, unbegrenzte Aufgaben), aber Features wie Erinnerungen, Labels und Calendar-Sync erfordern den Pro-Plan für 4€/Monat (Jahresabo).
Kann ich Google Tasks mit Todoist synchronisieren?
Es gibt keine offizielle Synchronisation. Mit Tools wie Zapier oder Make ist eine Verbindung möglich, erfordert aber kostenpflichtige Abos und Wartung. Die meisten Nutzer entscheiden sich für eine Plattform, statt zwei parallel zu pflegen.
Funktioniert Todoist mit Google Calendar?
Todoist bietet im Pro-Plan einen Zwei-Wege-Sync mit Google Calendar. Aufgaben mit Fälligkeit erscheinen als Termine, Änderungen synchronisieren zurück. Die Integration funktioniert, ist aber weniger nahtlos als bei Google Tasks. Bei starker Google Calendar-Nutzung ist Google Tasks die natürlichere Wahl.
Welche App ist besser für Teams?
Todoist unterstützt im Pro-Plan geteilte Projekte und Task-Kommentare – damit ist es teamtauglicher als Google Tasks. Google Tasks bietet kein natives Teilen. Google Workspace-Teams können jedoch [TasksBoard](https://tasksboard.com) nutzen, um ein gemeinsames Kanban-Board mit Echtzeit-Kollaboration zu erhalten – ganz im Google-Ökosystem.
Kann Google Tasks Todoist im Alltag ersetzen?
Für einfache persönliche Aufgabenlisten mit Google Calendar-Anbindung: ja. Wer Todoists Prioritätsstufen, zeitbasierte Erinnerungen, tiefe Filter oder mehrstufige Unteraufgaben nutzt, wird Google Tasks als limitiert empfinden. Mit Tools wie TasksBoard verringert sich die Lücke deutlich.

Fazit

Die Google Tasks vs Todoist-Frage reduziert sich auf zwei Philosophien.

Google Tasks ist minimalistisch, kostenlos und perfekt in Google Workspace integriert. Wenn Gmail und Google Calendar deinen Arbeitsalltag bestimmen, passt es nahtlos. Aufgaben in der Sidebar, Fälligkeiten im Calendar, Email-zu-Task-Konvertierung ohne App-Wechsel.

Todoist ist leistungsfähiger, flexibler und für Nutzer gemacht, die Prioritätsstufen, natürliche Spracheingabe, zeitbasierte Alarme und breite Integrationen schätzen. Der Pro-Plan ist fair bepreist, die Free-Version deckt viel ab.

Google Workspace-Nutzer, die Google Tasks zu minimalistisch finden, aber nicht wechseln wollen, sollten TasksBoard ausprobieren. Es fügt Kanban-Boards, Teamsharing und visuelle Organisation hinzu – ohne Datenmigration.

Für einen Blick über beide Tools hinaus empfehlen wir unseren Guide zu den besten Google Tasks-Alternativen 2026. Wer bei Google Tasks bleibt und mehr rausholen will, findet im Guide zum Teilen von Google Tasks nächste Schritte.

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