Google Tasks Vorlagen: Wiederverwendbare Aufgabenlisten erstellen
Du schließt ein Projekt ab, archivierst die Liste – und zwei Wochen später baust du dieselben Aufgaben wieder von Grund auf neu auf. Die wöchentliche Review, die Checkliste für neue Kunden, die Packliste für Reisen. Die Aufgaben ändern sich kaum, aber du tippst sie jedes Mal neu ein.
Eine Aufgabenlisten-Vorlage löst dieses Problem, indem sie dir eine wiederverwendbare Grundlage bietet. Statt die Liste aus dem Gedächtnis neu zu erstellen, duplizierst du einfach die Vorlage und legst direkt los.
Der Haken: Google Tasks hat keinen integrierten “Als Vorlage speichern”-Button. Diese Anleitung zeigt dir, wie du diese Einschränkung umgehst, eigene Vorlagen erstellst und wie Tools wie TasksBoard den Prozess beschleunigen.
Gibt es Vorlagen in Google Tasks?
Nicht von Haus aus. Google Tasks ermöglicht das Erstellen von Listen, das Hinzufügen von Aufgaben und Unteraufgaben sowie das Setzen von Fristen – aber es gibt keine Option, eine Liste als Vorlage zu markieren oder mit einem Klick zu kopieren. Wenn du die Struktur einer Liste wiederverwenden möchtest, erwartet die App, dass du sie jedes Mal neu eingibst.
Genau diese Lücke führt dazu, dass viele Nutzer nach Workarounds für Google Tasks-Vorlagen suchen. Die gute Nachricht: Das Listenformat ist simpel genug, dass ein paar manuelle Tricks (oder ein zusätzliches Tool) das Problem komplett lösen.
Da es kein natives Vorlagen-Feature gibt, ist eine Google Tasks-Vorlage einfach eine Liste, die du aufbewahrst – ohne Datum und Häkchen – und die du kopierst, wenn du dieselbe Art von Arbeit wieder beginnen möchtest.
So erstellst du manuell eine Vorlage in Google Tasks
Mit der nativen App kannst du ein funktionierendes Vorlagensystem aufbauen. Es erfordert mehr Aufwand als ein echtes Vorlagen-Feature, funktioniert aber gut für den persönlichen Gebrauch.
- Erstelle die Liste einmal vollständig. Füge jede wiederkehrende Aufgabe und Unteraufgabe genau so hinzu, wie sie jedes Mal erscheinen soll. Nutze den Unteraufgaben-Guide, falls deine Vorlage verschachtelte Schritte benötigt.
- Benenne sie klar als Vorlage. Namen wie “VORLAGE - Wöchentliche Review” helfen, sie von aktiven Listen zu unterscheiden und schnell zu finden.
- Lasse Datum und Erinnerungen leer. Eine Vorlage sollte kein Fälligkeitsdatum haben. Trage das Datum erst ein, nachdem du die Aufgaben in eine Arbeitsliste kopiert hast.
- Erstelle sie jedes Mal manuell neu. Öffne die Vorlagenliste, gehe sie durch und füge die Aufgaben manuell einer neuen Liste hinzu. Google Tasks hat keine Duplizier- oder Kopierfunktion – du musst also alles neu eintippen.
- Behalte die Vorlagenliste unerledigt. Hake keine Aufgaben in der Vorlage selbst ab. Erledigte Einträge sind schwer nachzuvollziehen, und die Vorlage soll sauber und wiederverwendbar bleiben.
Diese Methode funktioniert, aber Schritt vier ist der Schwachpunkt. Wöchentlich eine Vorlagenliste neu einzutippen, ist genau die Art von Arbeit, die Vorlagen eigentlich vermeiden sollen.
Die schnellere Lösung: Listen duplizieren statt neu tippen
Die echte Lösung für das fehlende Vorlagen-Feature ist eine Duplizierfunktion. TasksBoard fügt diese zu deinem bestehenden Google Tasks-Konto hinzu – so wird eine “Vorlage” zu einem tatsächlich wiederverwendbaren Objekt statt einer Liste, die du aus dem Gedächtnis neu erstellst.
Hier der Vergleich in der Praxis:
| Google Tasks nativ | TasksBoard | |
|---|---|---|
| Liste als Vorlage speichern | Nicht unterstützt | Jede Liste mit einem Klick duplizieren |
| Vorlage wiederverwenden | Jede Aufgabe manuell neu tippen | Kopieren, umbenennen, direkt loslegen |
| Vorlage visualisieren | Nur flache Listenansicht | Kanban-Board-Ansicht |
| Erinnerungen in Kopien | Werden übernommen, falls vorhanden | Neu pro Liste setzbar |
Da TasksBoard direkt auf deine Google Tasks-Daten zugreift, erscheinen duplizierte Listen auch in der nativen Google Tasks-App und auf mobilen Geräten. Alles bleibt in einem System, das du nicht extra pflegen musst.
Verwandle jede Google Tasks-Liste in eine wiederverwendbare Vorlage. Dupliziere sie mit einem Klick, nutze sie auf einem Kanban-Board und spare dir das lästige Neuschreiben.
Jetzt starten →5 Google Tasks-Vorlagen, die sich lohnen
Eine Vorlage rentiert sich nur, wenn du sie häufig nutzt. Diese fünf Beispiele decken die häufigsten Anwendungsfälle ab:
- Wöchentliche Review. Kalender für nächste Woche prüfen, Posteingang aufräumen, Projektstände aktualisieren, Top-3-Prioritäten planen.
- Kunden-Onboarding. Willkommens-E-Mail senden, Kickoff-Call planen, Eingabeformular teilen, gemeinsamen Ordner einrichten, in Abrechnungssystem aufnehmen.
- Reise-Packliste. Dokumente, Ladegeräte, Toilettenartikel, wetterabhängige Kleidung, Arbeits-Laptop und Kabel.
- Neue Mitarbeiter einrichten. Accounts anlegen, Onboarding-Buddy zuweisen, Check-ins in der ersten Woche planen, Teamdokumentation teilen.
- Checkliste für Content-Veröffentlichung. Entwurf, Bearbeitung, Bilder hinzufügen, SEO-Prüfung, Terminierung, Promotion in Social Media.
Jede dieser Vorlagen funktioniert gut als verschachtelte Unteraufgaben unter einer Hauptaufgabe – das hält die Vorlage kompakt, statt sie in eine lange, flache Liste zu verwandeln. Falls du mehrere Vorlagen für ein Team verwaltest, zeigt dir der Team-Aufgabenlisten-Guide, wie du gemeinsame Listen organisiert hältst, ohne doppelte Arbeit zu leisten.
Vorlagenliste vs. wiederkehrende Aufgabe: Was ist der Unterschied?
Diese beiden Features lösen ähnliche, aber unterschiedliche Probleme. Sie zu verwechseln, führt zu einem unübersichtlichen Google Tasks.
- Eine wiederkehrende Aufgabe wiederholt sich automatisch nach einem festen Zeitplan, wie “Pflanzen gießen” jeden Montag. Google Tasks unterstützt das nativ. Siehe den Guide für wiederkehrende Aufgaben für die Einrichtung.
- Eine Vorlagenliste ist eine vollständige Struktur aus mehreren Aufgaben und Unteraufgaben, die du bei Bedarf wiederverwendest – nicht nach einem festen Zeitplan. Eine Kunden-Onboarding-Checkliste wiederholt sich nicht im Kalender, sondern wird bei jedem neuen Kunden dupliziert.
Wenn es um eine einzelne Aufgabe mit festem Rhythmus geht, nutze eine wiederkehrende Aufgabe. Bei einer Gruppe von Schritten, die du unregelmäßig startest, erstelle lieber eine Vorlage.
FAQ
Fazit
Google Tasks bietet keinen Vorlagen-Button – aber das heißt nicht, dass du gezwungen bist, dieselben Listen immer wieder neu zu tippen. Behalte eine saubere, datumsfreie Master-Liste für wiederkehrende Aufgaben oder überspringe die manuelle Arbeit komplett mit einer speziellen Duplizierfunktion.
Starte mit TasksBoard und verwandle deine meistgenutzten Google Tasks-Listen in Vorlagen, die du mit einem Klick wiederverwenden kannst.
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